Herzensprojekt 3 von 3 · Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
Forschung im Marine Science Center
BeobachtenVerstehenSchützen
An der Ostsee erforscht ein Zentrum der Universität Rostock, wie Robben ihre Umwelt wahrnehmen – Wissen, das dem Schutz der Tiere zugutekommt.
Nicht nur retten, auch verstehen
Zwei unserer Herzensprojekte kümmern sich um einzelne Tiere. Rostock arbeitet an etwas anderem: an dem Wissen darüber, wie Robben leben, wahrnehmen und sich orientieren. Beides gehört zusammen – Schutzmaßnahmen lassen sich nur begründen, wenn man die Tiere versteht.
Vicky Nienaber„Auf Messen und Events sammeln wir Geld, damit die Robben-Waisen überleben können und die Wissenschaft forschen kann."
Woran dort gearbeitet wird
Das Zentrum gehört zur Universität Rostock und untersucht die sensorischen und kognitiven Fähigkeiten von Robben.
- Sinne
Wie Robben wahrnehmen
Sehen, Hören und vor allem die Tasthaare: Seehunde können mit ihren Barthaaren die Spur eines Fisches im Wasser verfolgen, lange nachdem er vorbeigeschwommen ist.
- Kognition
Wie Robben denken
Lernen, Erinnern, Orientieren – Versuche zeigen, wie die Tiere Aufgaben lösen und sich in ihrer Umgebung zurechtfinden.
- Nutzen
Wissen für den Schutz
Je genauer bekannt ist, worauf Robben reagieren, desto besser lassen sich Störungen durch Schifffahrt, Bauvorhaben oder Tourismus einschätzen.
Drei Wege, die wirklich etwas bringen
Das Zentrum lebt von Forschungsmitteln und Besuchern. Wer weder das eine noch das andere beitragen kann, hilft am Strand.
Eine Führung mitmachen
Das Zentrum bietet Führungen an, bei denen die Forschung direkt zu sehen ist. Termine stehen auf der Seite des Zentrums.
Termine ansehen UnterstützenDie Forschung fördern
Versuche, Futter und Tierpflege kosten laufend Geld. Unterstützungsmöglichkeiten nennt das Zentrum selbst.
Zum Zentrum RücksichtAbstand halten am Strand
Nicht jeder Heuler am Strand braucht Hilfe – wer ihn anfasst, kann die Trennung von der Mutter erst auslösen.
Die drei RegelnZwei Orte, die wir ebenfalls unterstützen
Unser Gin trägt den Seehund im Namen
SEAL GIN heißt so, weil uns diese Tiere seit Jahren begleiten – im Wattenmeer wie im Kessel unserer Destillerie in Norddeutschland.